Pawlik, Manfred und Monika
Großvater erzählt
Artikel Nr 3029
ISBN 978-3-99137-004-8
erschienen 25.05.2022
Seitenanzahl 196 Seiten, 45 Bilder
Einband Hardcover
Gewicht 800 g
Preis 35,00
Lieferstatus   Lieferbar
Buchbeschreibung
Nachrichten aus einer anderen Welt
Ich bin ein Großvater ohne Nachkommen in dieser Welt. Wenn ich schreibe "Großvater erzählt", ist das wie ein Werk aus der Alexandrinischen Bibliothek, bevor sie spurlos im Meer versinkt. Ich bin unversehens in eine geschichtslose, wissenschaftslose und kulturlose Zeit hineingeraten, die selbstvergessen werkt, wie wenn sie auf der Höhe der Zeit wäre. Dabei ist es eine Art menschlicher Gesellschaft, die so tut, als würde es keine bessere geben, dabei ist sie moralisch verkommen und gibt sich als die Beste aller Welten aus. Ich widme dieses Buch daher einer anderen Gesellschaft, die ich nicht kenne und die vielleicht dankbar ist, dass sie Spuren einer Vergangenheit auffindet, die wir fachsprachlich als "öde Behausung" definieren. Das hat mich zeitlebens interessiert, wenn ich auf den frisch gepflügten Äckern Tonscherben finde an Stellen, wo rundum nur mehr riesige Äcker sind.

Es beginnt mit "aus Großvaters Nähkästchen" mit Nachrichten aus längst vergangenen Zeiten. Daran schließt sich keramische Lyrik, wie Tonscherben kleine Gedichte verbunden mit keramischen Plastiken aus dem absonderlichen Werk von Monika Pawlik. Musikalisch, der "lockdown blues", Krankheitsbilder, die eher vereinzelt behandelbar schienen. Abschließend "Österreich. Seelenlos", Berichte in Gesprächen mit Erwin Ringel über eine sterbende Gesellschaft, die unmerklich ihre Seele verliert.

Die Großmutter gibt ihre unvergleichliche Kunst dazu, ohne dass sie dazu viel sagen muss.

Und es ist nicht das Ende. Die Niedertracht der Gewalt zwingt uns in ein Leben der Lüge. Wir aber, ob Corona oder Ukraine, oder vergessener Hunger und Elend der Menschen auf aller Welt, wir vergessen niemals die Wahrheit, sie gilt über die Zeiten in alle Ewigkeit!
Autorenbeschreibung
Manfred Pawlik, ein Chronist der österreichischen Seele, Psychotherapeut und Sozialwissenschaftler. Autor des Buches, "Wilhelm Weixlbraun, Briefe aus der Todeszelle", "Glückliche Kindheit" (ein Erziehungsratgeber), "Johann Nebenführ", "Widerstand im Weinviertel", "Selbstbestimmung" und "Wiederbelebung". Universitätslehrer für Provokativpädagogik und Gründer der kulturpolitischen Tätigkeit im Rahmen der Akademie Sonnberg und der Galerie Sonnberg.
Rezensionen

Bericht ->Link
- Quelle: NÖN Hollabrunn, Woche 27/2022
Inhaltsverzeichnis
Vorwort: Nachrichten aus einer anderen Welt

Großvater erzählt

Selbstgetan
Kindstausch
K.u.K.-Migration
Die verückte Technik
Einer unter vielen
Arbeiter-Abstinenten-Bund
Zaubergärten
Wie man ist
Die verschiedenen Wirklichkeiten des Kindes I
Die verschiedenen Wirklichkeiten des Kindes II
Die verschiedenen Wirklichkeiten des Kindes III
Der Lehrer Benzl
Meine frühen Bücher
Wenn man anders ist
Streit in der Familie
Familiengeheimnisse
Die Therapeuten
Vom Krieg
Auf der Polizei
Corona
Die Sicht der Dinge
Der Gandhi'sche Garten
Mein Garten ist ein Aschram
Die 3 G's in meinem Leben - Garten, Großmutter, Gandhi
November
1 ist nicht 1
Dezember
Wintereinbruch
Wer bin ich?
Einigeln
Vater
Ich frage
Was ist?
Wohin soll ich mich wenden?
Zwischen den Fronten
Im Bett liegend
Das ewige Kind
Stillstand
Sehnsucht
Widerpart
Beredtes Schweigen
römisch katholisch
Der Kupplerbrunnen
Die Zukunft ist rosig
Ich suche eine Arbeit
Irritation
Was kostet die Wahrheit?
Die Stunde der Wahrheit
Jazz it
Vertrauensbildende Maßnahmen
1. April - ein zeitbezogenes Gedicht
Digitalisierungsfalle
Antwort an eine Dichterin
Ein dichtes Gedicht
Kassandra
Eine Art Solidarität
Wahlpropaganda
Wunschkind
Totgesagt
Winter
Was ich bin
Martial Law

Lockdown Blues

Österreich Seelenlos
Anstatt eines Vorwortes: Die alte Garde
Kinder sind auch Bürger
Denn die Eltern bleiben ja nicht ewig die Götter
Zu einem der heiligsten Rechte der Kinder: das Recht auf Kreativität
Primärrecht: Das Recht des Kindes auf die Kindheit!
Erschreckt nicht, wenn ich das Verhalten Gottes kritisiere
Ein merkwürdiges Geschehen!
Die Neurose beginnt mit dem Minderwertigkeitsgefühl des Kindes
Diese Schwarz-We§ß-Malerei ist eine ungeheure Gefahr, und sie lebt vor allem von Misstrauen
Fürchte den anderen wie dich selbst
Eine (leider) nicht gehaltene Rede des Kärntner Landeshauptmannes
Eine leider nicht gehaltene Rede der Kärntner Landeshauptmänner
Antisemitismus ist eine Erkrankung
Der Antisemitismus wird benötigt, um das eigene Versagen zu tarnen
Der Antisemit braucht keinen Juden
Ist die Kinderimpfung Drill oder freie Bewegung?
Jeder Mensch kann seinen Tod überleben
"Auf diesem Hintergrund ist es mir so sehr wichtig, eine neue Form des Sterbens zu initiieren"
"Trauer um die Verstorbenen?"