Sommer, Susanne
Seiten einer Jungseefrau
Gedichte
Artikel Nr 3021
ISBN 978-3-99137-000-0
erschienen 08.08.2022
Maße 21,5 x 13,5 cm
Seitenanzahl 102 Seiten
Einband Softcover
Gewicht 300 g
Preis 19,90
Lieferstatus   Lieferbar
Buchbeschreibung
"Seiten einer Jungseefrau“ ist bereits Susanne Sommers dritter Lyrik-Band im Verlag Berger. Wie in „See-le-ben“ handelt es sich um Poeme in freier Form. Im Zentrum steht erneut der burgenländische Neusiedler See mit seiner geheimnisvollen Umgebung.
In 52 Gedichten spürt die Autorin ihrer Verbundenheit und Unverbundenheit mit der Wetter-, Tier- und Pflanzenwelt des Nordburgenlandes nach, lotet aus, träumt, träumt weiter. Vor allem der erste Teil des 102 Seiten starken Bandes steht im Zeichen der Ursprungsheimat der Autorin: die pannonische Landschaft als Sehnsuchts- und Erinnerungsort. Mit Fragen nach Identität, Heimat, dem eigenen Platz. Der zweite Teil widmet sich dem Thema Entwicklung: vom Geborenwerden bis zum Altern. Und zuletzt geht’s um die Liebe, in verschiedenen „Ausführungen“: Kindlichkeit, Sinnlichkeit, Verliebtsein, Enttäuschung, Gewalt, Sehnsucht, Seelenverbindung, Verstrickung, Blendung, Anziehung. Wieder zeichnen sich Susanne Sommers Gedichte durch starke Bildhaftigkeit aus. Sie erzeugen lebhaft-sinnliche Eindrücke, lassen Sehnsüchte wachsen, verführen zum Träumen. Eine unmittelbare Lyrik, eine authentische Lyrik, die „nicht um die perfekte Zeile ringt“ – wie die Autorin in einem sehr persönlichen Vorwort erzählt. Viel mehr geht es Susanne Sommer um ihr Ich-Sein, um den Ausdruck der eigenen Persönlichkeit, der unmittelbar empfundenen Wichtigkeiten.
Das Burgenland als Österreichs jüngstes Bundesland feierte 2021 seinen 100. Geburtstag. Susanne Sommers „Bilder einer Jungseefrau“ enthält deshalb als Nachwort einen Gratulationstext an das Land „ihrer ersten Schritte auf dieser Erde“. Der Text war einer der Finaltexte beim ORF-Literaturwettbewerb „Textfunken 2021“.
Die erfolgreiche Fotografin Birgit Machtinger liefert die Bilder zu Susanne Sommers Sprach-Verführungen. Jedes Gedicht wird durch je ein Farb-Foto unterstrichen und ergänzt. Da finden sich beeindruckende Landschaftsimpressionen wie auch sehr persönliche und zauberhaft anmutende Ablichtungen der Autorin selbst. Birgit Machtinger – geboren und aufgewachsen im Burgenland – machte 2016 ihre Ausbildung zur Berufsfotografin. Ihre Bilder wurden mehrfach ausgestellt, ausgezeichnet und von Firmen und Privatpersonen gekauft. Sie gewann bereits zahlreiche Fotowettbewerbe, und ihre Bilder sind regelmäßig in Zeitschriften und Magazinen zu finden. Über sich selbst sagt die Künstlerin mit dem besonderen Blick: „Die Augenblicke des Lebens sind es, die mich faszinieren. Fotografie ist meine absolute Leidenschaft und erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit. Das Schöne an der Fotografie ist, Emotionen, einzigartige Momente, spannende Landschaften und Erinnerungen für die Ewigkeit festzuhalten. Es heißt, meine Bilder strahlen Leichtigkeit aus und wirken beruhigend. Genauso fühle ich mich, wenn ich mit meiner Kamera in der Natur und rund um meinen Kraftplatz am Neusiedler See unterwegs bin. Mein Beruf ist meine Berufung.“ mehr unter: www.birgitmachtinger.at

Wer die pannonische Landschaft liebt oder lieben lernen möchte und sich auf vielfältige Weise berühren und auch aufrütteln lassen will, dem sei dieses wunderschöne Büchlein wärmstens ans Herz gelegt. Insgesamt lässt sich zu diesem Lyrik-Band sagen: berührend, originell, verträumt, erwärmend. Eine wirkliche Empfehlung – und zwar nicht nur für Burgenland-Liebhaber.
Autorenbeschreibung
In den 80er-Jahren in Mörbisch im Burgenland geschlüpft. Verbunden mit den schlammigen Untiefen des Neusiedler Sees, mit seinem rauschenden, zirpenden, surrenden und zwitschernden Schilfgürtel und seinen anachronistisch anmutenden Ruder- und Tretbooten. Lebt – nach vielen, vielen Jahren in Wien – derzeit wieder im Burgenland.

Studierte in Wien Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Allgemeine Sprachwissenschaft; arbeitete als Regieassistentin an verschiedenen österreichischen Bühnen, weil ihr Herz bereits von Kindesbeinen an fürs Theater schlägt (damals durfte sie übrigens die Rolle des jungen Wolfgang Amadé Mozart in einem Kinderstück spielen und verliebte sich dabei nicht nur in seine Musik). Schreib-Erfahrungen sammelte sie beim ORF, ZDF sowie bei mehreren Wiener PR- und Nachrichten-Agenturen.

Heute: hauptberuflich Mutter. Und weil der Sohnemann so viel Buntheit ins Leben bringt, treibt es sie hie und da nachts an den Schreibtisch, um Erlebtes wie Erdachtes niederzuschreiben. Spezialisierung liegt ihr nicht. Nennt sich gern unter Anlehnung an den von ihr sehr geschätzten Reinhard Mey „eine bunte Hündin“ und schreibt zu verschiedenen Themen, in verschiedenen Genres.

Zu den Themen „selbstbestimmtes Lernen und Leben“, „achtsame Geburtshilfe“ und „gewaltfreies Miteinander“ äußert sie sich immer mal wieder in den Magazinen: „Mit Kindern wachsen“ (arbor), „unerzogen“ (tologo) sowie „TAU – magazin für barfußpolitik“. Hat bei „edition Riedenburg“ das Kinderbuch „Willi Wunder“ herausgebracht und einige Romane und Sachbücher im Kopf sowie einen Koffer voll Lyrik (auch Kinderlyrik) unterm Bett bzw. unter der Matratze; da schläft sie lieber und besser. Hält sich am liebsten draußen in der Natur auf; und grün, grün, grün sind (fast) alle ihre Kleider.

Abenteuer im Kopf, die erlebte sie bereits als sehr junger Mensch. Seitenweise, hefteweise. Geschichten, Gedichte, Ideen – sie entstehen zwischendurch, zwischen Schlafen und Wachen, im Gehen, im Auto, auf der Holztreppe sitzend. Mag das Spiel mit Sprache, die unendliche Möglichkeiten, die Schönheit, die Kraft. Genauso wie das Reisen, das Suchen, das Finden. Träumt von England und Frankreich, aber auch von den Rocky Mountains. Liebt Abenteuergeschichten, Geschichten von Vagabunden und Nomaden. Wollte immer gern Schlangenmädchen im Zirkus sein. Blieb dann aber bei anderer „Körperarbeit“; nämlich Yoga, Tanzen und Wandern. Mag außerdem Chansons, feurigen Csárdás und gute Countrymusik. Und liest mit Begeisterung. Am liebsten: Khalil Gibran, Hermann Hesse, Walt Whitman, Haruki Murakami, Zeruya Shalev, Peter Henisch, Michael Ende, Otfried Preußler, Charles Dickens, Ingeborg Bachmann, Jules Verne.

Werksverzeichnis und Auszeichnungen

Sachartikel-Veröffentlichungen in diversen Zeitschriften (unerzogen, Mit Kindern wachsen, TAU) und Blogs (u.a. story.one) zu den Themen „selbstbestimmtes Lernen und Leben“, „Geburt“, „Trauma“ und „Muttersein“

Buch-Veröffentlichungen/selbstständige Publikationen:
„Willi Wunder – Das Bilder-Erzählbuch für alle Kinder, die ihre Einzigartigkeit entdecken wollen“ (edition riedenburg, 2018) – Kinderbuch
„See-le-ben“ (Berger, 2019) – Lyrik in freier Form
„Vom Wolkenschauen und Träumegießen“ (Berger, 2020) – Lyrik in gereimter Form für Kinder zwischen 6 und 106 Jahren

Buchbesprechungen in verschiedenen Zeitungen und Radiosendungen, u.a.
Ö1/ORF, Nachtbilder, 2019, Redaktion: Nikolaus Scholz
Radio Burgenland/ORF, Mahlzeit Burgenland, 2021, Moderation: Silvia Scherleitner
KKL – KunstKulturLiteratur, Interview mit Jens Faber-Neuling, 2022

Veröffentlichung des Gedichte-Zyklus „womENtwicklung“ im „WeissNet 2.0 Feministische Texte von Autor*innen 2020 und 2021“ nach einer Ausschreibung der IGfemAT – IG feministische Autorinnen Österreich (Print- und Online-Publikation)

Regelmäßige Veröffentlichung von Kindergedichten in der Radiosendung „Qua Qua Gedichte“ auf Radio Orange

Regelmäßige Gedicht-Veröffentlichungen im deutschen Online-Magazin „KunstKulturLiteratur“


Auszeichnungen

Veröffentlichung des Gedichte-Zyklus „womENtwicklung“ im „WeissNet 2.0 Feministische Texte von Autor*innen 2020 und 2021“ nach der Frühlings-Ausschreibung der IGfemAT – IG feministische Autorinnen Österreich (Print- und Online-Publikation)

Unter den Gewinnerinnen-Texten bei der Herbst-Ausschreibung 2021 der IGfemAT – IG feministische Autorinnen Österreich; der Text wird 2022 im Rahmen einer Antholgie veröffentlicht werden (Print und Online)

Unter den 5 FinalistInnen (Publikums- und Jurypreis) beim ORF Burgenland Literaturwettbewerb „Textfunken 2021“

Rezensionen

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- Quelle: Krone Burgenland, 31.08.2022

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- Quelle: BVZ, Sep. 2022

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- Quelle: Lesung und Fotoausstellung, 02.09.2022

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- Quelle: Bezirksblätter online, 16.08.2022