Horner Kalender 2020
149. Jahrgang
Artikel Nr 2373
erschienen 03.12.2019
Maße 24,2 x 16,7 cm
Seitenanzahl 150 Seiten
Einband Softcover
Gewicht 500 g
Preis 3,50
Lieferstatus   Lieferbar
Buchbeschreibung
Horner Kalender 2020
Neun Beiträge zur Geschichte von Horn und Umgebung

Der Horner Kalender erscheint 2020 im 149. Jahrgang und wird vom Verlag der Horner Druckerei Ferdinand Berger herausgegeben. Der Kalender enthält neben dem Kalendarium neun reich illustrierte Beiträge zur Geschichte Horns und des Horner Bezirks.

Unter dem Titel "Historische Horn-Ansichten zwischen Kontinuitäten und Innovationen" stellt der gebürtige Horner Ralph A N D R A S C H E K-H O L Z E R, Leiter der Topographischen Sammlung in der Niederösterreichischen Landesbibliothek in St. Pölten, 16 historische Horn-Ansichten vor. Die Auswahl reicht vom Merian-Stich aus 1656, der ältesten Horn-Ansicht bis zu einem Lichtbild aus dem Jahr 1935.

Ein Kleinod aus der Zeit der Puchheimer, die bis 1620 die Stadtherren von Horn waren, beschreibt Gertrud B U T T L A R-E L B E R B E R G, die das "Gräflich Hoyos'sche Hausarchiv in Horn" betreut. Es handelt sich um ein 43 cm hohes Trinkhorn, gestiftet von Dietrich von Puchheim im Jahr 1588. Sie erklärt vor allem die fünf Wappen, die auf dem Trinkhorn erkennbar sind.

Mit Franz Leopold Farmacher, einem Steinmetzmeister aus Eggenburg, und den Altenburger Sphingen beschäftigt sich die in Mahrersdorf wohnende Renate S E E B A U E R, früher Professorin an der Pädagogischen Hochschule in Wien. Sie versucht den Geheimnissen der Figuren auf die Spur zu kommen.

Über die Schultheateraufführungen im Horner Piaristengymnasium im 17. und 18. Jahrhundert berichtet Rudolf M A L L I, früher Professor an den Horner Bundesgymnasien. Er erklärt die Zwecke und den Inhalt der Theateraufführungen und geht auf die volkssprachlichen Zusammenfassungen (Periochen) ein.

Aufgrund des eklatanten Mangels an Münzen druckten Gemeinden nach dem Ersten Weltkrieg als Münzersatz Gutscheine, sogenannte Notgeldscheine. Bernhard P U R I N, Direktor des Jüdischen Museum in München und Besitzer eines Wohnsitzes in Rosenburg, listet alle Notgeldscheine im Bezirk Horn auf, von Burgschleinitz bis Sigmundsherberg. Alle Notgeldscheine sind auch abgebildet.

Erich R A B L, der Leiter des Stadtarchivs Horn, schreibt über "Michelndorf, Melk, Wien, Breiteneich und Horn: Lebensmittelpunkte von Prof. Anton Kopp - Erinnerungen seines Neffen". Herkunft, Kriegseinsatz, Studium, Lehrtätigkeit an den Horner Gymnasien und seine Hobbys Bienenzucht und Jagd sowie die familiären Verhältnisse sind die Themen des Beitrages.

Unter dem Titel "Du, mein Horn" zählt Agnes W A G N E R, Lehrerin an der Schule für wirtschaftliche Berufe, jene Plätze in Horn auf, die mit der Katholisch-Österreichischen Studentenverbindung Waldmark in Verbindung stehen. Das reicht vom Galgenberg, wo die Verbindung 1904 gegründet wurde, bis zum Vereinshaus, wo bis 1982 das Vereinslokal (die "Bude") untergebracht war.

Die Geschichte des "Krannichbrunnens" beim Rathaus, der 1957 von der Sparkasse der Stadt Horn errichtet worden war, erzählt der Horner Heimatforscher Karlheinz H U L K A. Aus seiner Feder stammt auch ein weiterer Beitrag, der sich "Taubenkrieg" betitelt. Dabei geht es um die Taubenplage in der Horner Innenstadt in den 1960er Jahren. Er erklärt auch, welche Rolle dabei Mathilde Lajossy und Josefa Zimmerl spielten.
Inhaltsverzeichnis
Ralph Andraschek-Holzer
Historische Horn-Ansichten zwischen Kontinuitäten und Innovationen

Gertrud Buttlar-Elberberg
Das Puchheim'sche Trinkhorn und sein Wappenschmuck

Renate Seebauer
Die Altenburger Sphingen und das Geheimnis des Franz Leopold Farmacher - Steinmetzmeister aus Eggenburg (1698-1760)

Rudolf Malli
Dass es "überaus dienlich sey / wann man sie auf der Schau-Bühne so zusagen stehen / gehen / und reden lehret" - Über das Schultheater der Piaristen in Horn im 17. und 18. Jahrhundert

Bernhard Purin
"Drum haben wir zu unsern Schulden die Notgeldwährung noch erfunden" - Das Notgeld nach dem Ersten Weltkrieg im Bezirk Horn

Erich Rabl
Michelndorf, Melk, Wien, Breiteneich und Horn: Lebensmittelpunkte von Prof. Anton Knapp - Erinnerungen seines Neffen

Agnes Wagner
"Du, mein Horn" - Die Studentenverbindung Waldmark Horn und die Plätze in Horn, die mit ihr in Verbindung stehen

Karlheinz Hulka
Der "Kranichbrunnen" in Horn

Karlheinz Hulka
"Taubenkrieg" in Horn
×