Scharf, René
Staatsreformen
Österreichs Kommission 1911 - 1918
Artikel Nr 2045
ISBN 978-3-85028-690-9
erschienen 04.12.2014
Maße 18 x 11,3 cm
Seitenanzahl 248 Seiten + US
Einband Softcover
Gewicht 500 g
Preis 12,90
Lieferstatus   Lieferbar
Buchbeschreibung
Ein Mann, der sich selbst von seiner weltpolitischen Gesinnung er als Idealist empfindet und ohne Familie sowie finanziell sein bisheriges Leben in Österreich verbracht hat, begeht einen Mord an einem Lokalpolitiker, um seiner Ansicht nach eine Veränderung in der Politik herbeizuführen. Er hat genug von der momentanen Gesellschaftssituation, die immer mehr einer Katastrophe entgegensteuert, die er nicht erleben möchte.
Der Täter beendet sein bürgerliches Leben in Wien und flüchtet nach Südamerika, wo er auch sein privates Glück findet. Durch Zufall entkommt er in Brasilien in letzter Sekunde der Polizei, die mittlerweile international nach ihm fahndet, und durch einen kleinen Zeitungsartikel in einer deutschen Zeitung wird ihm auch schnell die Bedeutungslosigkeit seiner Tat klar. In Paraguay gewinnt er einen Freund, der ihm zur Erlangung einer neuen Identität verhilft. Er bekommt die dortige Staatsbürgerschaft, kauft ein Haus in Asuncion und lebt mit seiner Geliebten in nie gekanntem Glück. Seinen Mord zutiefst bereuend schließt er endlich Frieden mit sich selbst.
Am anderen Ende der Welt sitzt ein Ermittler im wunderschönen Salzburg und empfindet, als er erkennt, dass der Täter nicht mehr zu fassen ist, sogar so etwas wie Sympathie für den Gesuchten.
Der Roman spielt in Salzburg und Wien sowie in Brasilien und Paraguay. Außer der realen Welt werden immer wieder Träume des Kommissars und des Täters als Stilmittel verwendet, um Wünsche und Unzulänglichkeiten der Gesellschaft aufzuzeigen und zu verinnerlichen.
Autorenbeschreibung
René Scharf, Jahrgang 1950, arbeitet zu Beginn seiner Laufbahn im Staatsdienst und wechselte nach sieben Jahren in die Reifenindustrie, wo er insgesamt fünfzehn Jahre im industriellen Verkaufsaußendienst als Gebietsleiter tätig war. Die letzten zwanzig Jahre seiner Berufstätigkeit war er im Bereich Human Resources selbstständig, und seit 2012 befindet er sich im Ruhestand.
Schon in seiner Jugend wollte er Schriftsteller werden, war aber zu beschäftigt mit den „Brot- und Butterberufen“, wie er es nennt. „Flucht eines Idealisten“ ist daher sein Erstlingsroman.
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